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Rund-E-Mail vom 09.04.2014

 

 

Sehr geehrte Mitglieder und Freunde der Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte,

 

am 8. April ist Prof. Dr. Klaus Reinhardt in Trier verstorben. Er war nach einem Oberschenkelhalsbruch eine Woche im Krankenhaus, hatte sich nach der Operation ein wenig wieder erholt, aber dann ist sein Herz der Anstrengung erlegen. Klaus Reinhardt hat in den letzten Jahren sehr unter seiner angegriffenen Gesundheit gelitten. Über Jahre wurde er körperlich schwächer und schwächer. Aber wie wir alle immer mit Staunen und Bewunderung wahrnehmen konnten, hat sich sein Geist mit Lebensfreude und Lebenswillen darüber hinweggesetzt. Bis zuletzt ist er trotz seiner schwachen körperlichen Verfassung gereist und hat an Tagungen teilgenommen, bis zuletzt hat er Freunde empfangen und zu gemeinsamen Abenden eingeladen. Die letzte große Reise führte ihn nach Buenos Aires. In jüngster Vergangenheit nahm er an Kongressen in Metz oder Bernkastel-Kues teil. Heute, am 9. April, kann ein Vortrag von ihm auf der Tagung in Metz verlesen werden, den er noch an Marie-Anne Vannier geschickt hatte.

 

Mit Klaus Reinhardt verlieren wir denjenigen Forscher und Menschen, der wie kein zweiter ein Brückenbauer innerhalb der Cusanus-Forschung war. Seine große Fähigkeit war die Offenheit und das liebevolle Interesse für Menschen und Themen. Ihm ist die enge Zusammenarbeit der argentinischen und deutschen Cusanus-Forschung zu verdanken, der er ein Dutzend Jahre mit Ideen immer wieder neue Impulse verliehen hat. Er hat die Cusanus-Forschung in Russland angestoßen. Seit vielen Jahren war er auch die tragende Säule in den gemeinsamen Projekten mit der französischen Forschergruppe um Marie-Anne Vannier. Darüber hinaus war er auch ein Brückenbauer über Generationen hinweg: Stets galt seine Aufmerksamkeit den Jüngeren. Ohne seine Unterstützung hätte es die Einrichtung der "Jungcusaner" nicht gegeben. Bis zuletzt waren es argentinische, russische, italienische, chilenische, japanische, deutsche... junge Kolleginnen und Kollegen, die nicht nur bei ihm Rat suchen konnten, sondern auf die er auch aktiv zuging. Schließlich war er auch ein Brückenbauer der Themen: Er hat es uns Jüngeren möglich gemacht und sich selbst auch daran beteiligt, neue Schwerpunkte zu setzen: Die Tagung zur Mathematik (MFCG 29), die Auseinandersetzung um Cusanus und den deutschen Idealismus und der so große, fruchtbare und viele von uns bis heute tragende Bereich zwischen Philosophie und Kunstgeschichte seien exemplarisch genannt.

 

Daneben steht der Klaus Reinhardt, der als Experte mittelalterlicher Bibelhandschriften so geschätzt war, der an Prachteditionen hat mitwirken dürfen, der in Toledo eine unbekannte Handschrift mit Cusanus-Texten gefunden hat, der auf der Tagung in Kues im Herbst 2013 aber auch einen profunden Abriss über die Auslegungsgeschichte des Daniel-Buches im Mittelalter bieten konnte, der immer wieder nach Spanien, seiner zweiten Heimat, zu Vorträgen eingeladen wurde.

 

Die Hochschätzung, die Klaus Reinhardt als Gelehrtem entgegengebracht wird, wird noch übertroffen von der Achtung gegenüber dem Menschen. Er war bescheiden, eigensinnig, hartnäckig, auf inhaltlichem Felde immer wieder für Überraschungen gut, liebenswürdig und liebevoll, verlässlich, großzügig, zugewandt und beseelt von dem Wunsch, miteinander schön zu leben und zu denken. Ein in seiner Stabilität sehr beweglicher Mensch.

 

Noch in seinem letzten Telephonat, einen Tag vor seinem Tod, hat er sich eifrig erkundigt, wie es mit der Cusanus Hochschule in Gründung vorangeht. Für die Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte und die Cusanus Hochschule in Gründung bleibt Klaus Reinhardt eine prägende und impulsierende Persönlichkeit.

 

Wir sind dankbar, dass und wie er mit uns durch das Leben gegangen ist.

 

Professor Dr. Harald Schwaetzer, Dr. Matthias Vollet

 


 

 

Rund-E-Mail vom 23.05.2015:
im Gedenken an Prof. Dr. Klaus Reinhardt

 

 

 

Liebe Freunde der Kueser Akademie,

 

am 19. Mai 2015 hätte Klaus Reinhardt seinen 80. Geburtstag gefeiert. „Klaus Reinhardt war in der Tat ein großer Brückenbauer und eine Mittlergestalt“ – schrieb anlässlich des Todes von Klaus Reinhardt am 8. April 2014 Prof. Dr. Tilman Borsche, Hildesheim. In der Tat ist Klaus Reinhardt eine Mittlergestalt für die weltweite Cusanus-Forschung. Einige Zeugnisse, welche die Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte damals erreicht haben, möchte ich kurz mitteilen, um aus diesem Mosaik einige Facetten von Klaus Reinhardt in Erinnerung zu rufen, aus denen deutlich wird, wie viel er für so viele Menschen in den letzten Jahrzehnten angeregt und ermöglicht hat an Einsichten und Begegnungen.

 

Cusanus-Forschung war für Klaus Reinhardt nicht nur eine internationale Aufgabe, sein wesentliches Engagement galt auch den unterschiedlichen Generationen, aber auch der Einbindung unterschiedlicher Disziplinen. Für die letzteren mag ein Votum von Prof. Dr. Martin Heidenreich, Oldenburg, dienen: „Vor vielen Jahren hatte ich die Gelegenheit, Prof. Reinhardt in Bernkastel-Kues kennenzulernen. Ich erinnere mich sehr gut an ihn, obwohl ich ihn nur einmal gesehen habe. […] Er war wirklich ein beeindruckender Mensch.“ Statt „beeindruckend“ heißt es bei Prof. Dr. Ruedi Imbach „eine bewundernswerte Persönlichkeit“.

 

Ein anderes Zeugnis für die Interdisziplinarität sind Dr. Peter Larsens Worte. Der Trierer Musikdramaturg schreibt: „Prof. Reinhardt hat das Projekt der Cusanus-Oper (2007) mit großem Interesse, Neugier, Offenheit und spürbarer Freude unterstützt. Durch seine ruhige und von tiefem Wissen geprägte Führung des Cusanus-Instituts in Trier hat die Forschungsstelle nach meinem Dafürhalten eine echte "Blütezeit" des Forschens, Edierens und der interdisziplinären Diskussion voll im Sinne des Nikolaus von Kues erleben können.“ Für sein weitverzweigtes spanisches und portugiesisches Wissenschaftsnetzwerk - er war korrespondierendes Mitglied der Portugiesischen Akademie der Wissenschaften – stehe die Aussage eines Akademiemitglieds und Freundes von ihm, Prof. Dr. M. A. Rodrigues: „In den Worten von Professor Dr. Harald Schwaetzer und Dr. Matthias Vollet [gemeint ist der Nachruf vom 9. April 2014, HSchw] hat man einen wunderbaren Spiegel seiner reicher Persönlichkeit. […] Ich kann dasselbe sagen: «Wir sind dankbar, dass und wie er mit uns durch das Leben gegangen ist».

 

Innerhalb der internationalen Cusanus-Forschung sei nur auf einige exemplarische Stimmen geblickt. Klaus Reinhardt war Ehrenpräsident der italienischen Cusanus-Gesellschaft. Deren Präsident Prof. Dr. Gianluca Cuozzo hebt die Identität von Wissenschaftler und Mensch hervor: „Wir haben nicht nur einen wahren Magister, sondern auch einen netten Freund verloren. Ich werde sicher sein adliges Gesicht und seinen zarten Charakter für immer erinnern.“ Ähnlich hat es auch Dr. Dr. Iris Wikström aus Finnland uns geschrieben. Klaus Reinhardt war wesentlicher Initiator der Cusanus-Forschung in Russland. Der Präsident der russischen Cusanus-Gesellschaft, Prof. Dr. Oleg Dushin, würdigt ihn als „brillanten Repräsentanten der hohen intellektuellen Kultur Deutschlands“, und er betont, wie „wichtig es für uns die einzigartige Gelegenheit war, ihn zu treffen.“ Auch in Nordamerika trauert man ihn um ihn; Daniel O`Connell schreibt: „Wir verlieren mit ihm einen großen Gelehrten und großen Menschen. […] Heute nacht sitze ich und lese in der wunderbaren Ausgabe von De non aliud, die er mit Harald Schwaetzer und Jorge Machetta herausgegeben hat, und seinem Artikel „Jesus Christus – Herz der cusanischen Theologie“

 

Doch die besondere Liebe von Klaus Reinhardt galt der südamerikanischen Cusanus Forschung: der in Brasilien, Columbien, Chile, aber vor allem in Argentinien. Der Kreis der Cusanus-Freunde in Buenos Aires schrieb auch den ersten Nachruf auf ihn. Claudia D’Amico und Jorge Machetta sind ihm lange verbunden. Die Freundschaft zwischen dem „Circulo“ aus Buenos Aires und der „Kueser Akademie“, die bis heute so reich und fruchtbar für uns ist, geht auf ihn zurück. Klaus Reinhardts Bibliothek hat Dr. Cecilia Rusconi geerbt, und sie steht nun in Buenos Aires für die dortigen Freunde. Mit ihr ist auch ein Stück seines Herzens dort. Am Tage nach seinem Tode sollte er in Metz einen Vortrag halten – auf einer gemeinsamen Tagung mit der Forschungsgruppe zur Rheinischen Mystik unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Marie-Anne Vannier, die auch anwesend ist. Sie schrieb, dass die Tagung ihm gewidmet sein wird. Mit Blick auf die etwa 15 Jahre gemeinsame Arbeit schrieb sie: „Dank Herrn Reinhardt haben wir eine fruchtbare Arbeit gemacht, und wir werden sie weiterführen. Er war ein sehr guter Forscher mit viel Herz, was selten ist.“

 

Prof. Dr. Kazuhiko Yamaki, Präsident der Gesellschaft für mittelalterliche Philosophie in Japan und Mitglied des Präsdiums der dortigen Cusanus-Gesellschaft schreibt: „Seit seinem Antritt als Direktor des Cusanus-Instituts hat er sehr energisch und viel dazu beigetragen, die jüngere Generation zur Cusanus-Forschung zu führen. Ohne seine Beitrag kann man sich die jetzige und weltweite Blüte der Cusanus-Forschung gar nicht vorstellen.“ Prof. Dr. Inigo Bocken, Direktor des Titus Brandsma-Instituts und der Cusanus-Forschungsstelle an der Universität Nijmegen fasst in wenige Worte, wie sehr Klaus Reinhardt auch für die Zukunft prägend sein wird. „Es ist wirklich kaum zu fassen, dass Klaus nicht mehr bei uns ist. Er bedeutet immer noch sehr viel.“

 

„Er bedeutet immer noch sehr viel“ – wir werden wohl erst in Zukunft ermessen, wie wahr diese Worte sind.

 

Für die Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte

 

Harald Schwaetzer

 

 

 

 

Gedenkworte zum Tode Klaus Reinhardts

 

 

 

Vor vielen Jahren hatte ich die Gelegenheit, Prof. Reinhardt bei euch in Bernkastel-Kues kennenzulernen. Ich erinnere mich sehr gut an ihn, obwohl ich ihn nur einmal gesehen habe. Wir haben intensiv über Ramon Llull gesprochen und er hat mir seine Interpretation von ihm nahegebracht. Ich war beeindruckt, wie er solchen kreativen, unkonventionellen Denkern weit vor der Aufklärung nachspürte. Er war wirklich ein beeindruckender Mensch.

 

Martin Heidenreich

 


 

Ich bin Ihnen, sehr geehrter Herr Kollege, für Ihre Mitteilung sowie Ihre Worte zu Dank verpflichtet und sende Ihnen meine besten Grüsse in sehr gutem Andenken an eine bewundernswerte Persönlichkeit.

 

Ruedi Imbach

 


 

Vielen Dank für den schönen Text über den guten Freund Klaus Reinhardt. In den Worten von Professor Dr. Harald Schwaetzer und Dr. Matthias Vollet hat man einen wunderbaren Spiegel seiner reichen Persönlichkeit. Ich gratuliere den beiden. Ich kann dasselbe sagen: «Wir sind dankbar, dass und wie er mit uns durch das Leben gegangen ist». Ich habe schon der Portugiesischen Akademie der Geschichte die Information weitergegeben und auch einigen portugiesischen und spanischen Freunden.

 

M. A. Rodrigues

 


 

Das bedeutet für mich und auch für Simona einen grossen Verlust. Wir haben nicht nur einen wahren Magister, sondern auch einen netten Freund verloren. Ich werde mich sicher für immer an sein adliges Gesicht und seinen zarte Charakter erinnern.

 

Gianluca Cuozzo

 


 

Sehr geehrte Kollegen,

dass Herr Prof. Reinhardt verstorben ist, stimmt mich sehr traurig, denn ich habe ihn als einen liebenswerten und sehr kultivierten Herren gekannt, der zudem in der Cusanusforschung nichts weniger als gedankliche Engmaschigkeit befördern wollte, und eben dieser wissenstolerante Geist, gepaart mit jener nie versiegenden verbindlichen Freundlichkeit, hat mich stets für ihn eingenommen. Noch erst vor wenigen Wochen auf der Münchner Tagung zur cusanischen Schrift „De mente“ lernte ich eine junge argentinische Kollegin kennen, die freudig erzählte, dass sie nach den zwei Tagen zu Herrn Prof. Reinhardt nach Trier aufbrechen und wohl auch bei ihm wohnen würde, und so ist er uns im Gespräch nahe gewesen. Ich betrauere diesen großen Verlust mit ihnen. Ich grüße Sie in stiller Herzlichkeit,

 

Dr. Norbert Winkler/FU Berlin

 


 

Prof. Harald Schwaetzer; Dr Mathias Vollett: liebe Kollegen - Sehr herzlichen Dank für Ihre Mitteilung - und den schönen Bericht über den Lebenseinsatz von Prof. Klaus Reinhardt. - Aber die Sorge ist gross und ich bin ganz erregt von der unerwartenden Botschaft, weil ich ihn sowohl als Person wie als wissenschaftliches Vorbild sehr geschätzt habe - und eigentlich auch hoffte ihn noch in Rom (oder in Trier) wiederzusehen. Aber wie Dr. Birgit Helander immer gesagt hat, kann man nie wissen wann man eine Person zuletzt sieht. Leider stimmt das, aber die gemeinsame Angelegenheit, die Cusanus-Forschung, geht doch weiter. Alles Gute - herzliche Grüsse

 

Iris Wikström

 


 

Lamento profundamente a ausencia do prof Dr. Klaus. Sou, porém muitíssimo grata a todos por te-lo conhecido e compartilhado do seu conhecimento que sempre nos acompanhará.

 

Sonia Lyra

 


 

we grieve together with you ...

Professor Klaus Reinhardt was undoubtedly a brilliant representative of high intellectual culture of Germany. It was very important for us to get this unique opportunity to meet with him and we will always remember him. Yours

 

Oleg Dushin

St.Petersburg Cusanus Society

 


 

Uno-me a esse pesar, pela grande perda desse grande pensador.

 

Enio Paulo Giachini

 


 

C’est avec beaucoup de peine que j’apprends cette triste nouvelle. Mon directeur de these, le Prof. Michel Sénellart, avait travaillé avec lui a Fribourg. Je suis de tout coeur avec vous, Tres amicalement,

 

Jocelyne Sfez

 


 

Mein herzliches Beileid allen Betroffenen, d.h. der gesamten Cusanus-Gemeinde, weltweit. Klaus Reinhardt war in der Tat ein großer Brückenbauer und eine Mittlergestalt, sogar zwischen der Gesellschaft und der Akademie, diesen beiden abgewandten Hängen des Cusanus-Weinbergs. Gerne erinnere ich mich an das für mich denkwürdige erste Treffen mit ihm zu dritt in einem Restaurant/Café (?) in Deventer, aber ebenso an weitere Begegnungen bis zuletzt bei Daniel in Bernkastel. - Ich kann jedes Wort Ihrer Laudatio nachempfinden und allem zustimmen, ja, so war er. Mit herzlicher Anteilnahme

 

Tilman Borsche

 


 

Gracias por avisarnos. Conocí poco el Prof. Reinhard, pero admiré su sencillez y su bondad. Animo al Círculo Cusano.

 

Andrés Hubert

 


 

Mesdames et Messieurs les collaborateurs du Cusanus-Institut,

Chers amis

J‘apprends avec beaucoup d‘émotion le déces du Prof. Dr. Klaus Reinhardt, dont j‘avais fait la connaissance il y a exactement vingt ans, lors de mon premier passage a Treves, au début d‘une découverte de l‘ecclésiologie de Nicolas de Cues. Des le premier jour, le Professeur Reinhardt s‘est montré d‘une immense délicatesse et d‘un total dévouement pour l‘étudiant que je commençais d‘etre. A chacun de mes passages, il savait me consacrer beaucoup de son temps et de ses vastes connaissances pour m‘encourager, me guider, épauler ma recherche. Bien sur, j‘ai aussi bénéficié du soutien des professeurs Euler, Aris et Schwaetzer (entre autres), mais le professeur Reinhardt a véritablement été celui qui m‘a accompagné jusqu‘au terme de ma recherche. Il a poussé l‘amabilité et le zele professionnel jusqu‘a venir a Paris participer au jury de ma soutenance de these de doctorat a l‘Institut Catholique de Paris, et sa présence a été d‘un grand poids pour la reconnaissance de mon travail. J‘ai retrouvé aisément toutes ses qualités humaines et spirituelles dans la belle notice qui lui a été consacrée, et que je vous remercie de m‘avoir adressée. J‘assure sa soeur, mais aussi tous les collaborateurs du Cusanus-Institut de ma priere et de toutes mes condoléances. Avec mon profond respect,

 

Pere Hubert Vallet (curé a Nantes, France)

 


 

Imagino que todos nós sentimos muito a perda do Prof. Reinhardt, principalmente quem conviveu mais de perto com ele. Um grande estudioso do pensamento de Nicolau de Cusa, mas, acima de tudo, um grande ser humano.

 

Simone Marinho

 


 

Me sumo al sentimiento de profunda y sentida pérdida que nos deja el Prof. Reinhardt, cuya obra general permanece entre nosotros.

 

Giannina Burlando

 


 

Uma grande homem, uma grande perda.

 

Prof. José Teixeira Neto Curso de Filosofia Campus Caicó – UERN

 


 

Hhoy es un día realmente triste. Acabo de enterarme de la muerte de Klaus. Desde la manana vienen a mí recuerdos e imágenes que no dejan de llenarme de alegría y de tristeza a la vez. Seguramente cada uno de nosotros debe sentirse un poco así. Actualmente estoy dictando un Seminario en la Universidad de Buenos Aires sobre el concepto de potencia en Cusano, Bruno y Spinoza para unos 80 estudiantes. Tenía la clase preparada para hoy. Sin embargo la dedicaré a una memoria de Klaus. No puedo, en este sentido, dejar de recordar la memoria que Klaus mismo realizó en Buenos Aires en 2005 en ocasión de la muerte de Raymond Klibansky.

 

José Gonzalez Rios

 


 

Mi recuerdo y mi admiración hacia el Prof. Dr. Klaus Reinhardt, gran teólogo e investigador del pensamiento de Nicolás de Cusa. Amable en su trato, interesado en las nuevas generaciones, fue un privilegio haber tenido la oportunidad de conocerlo en sus dos últimas estancias en Buenos Aires. Recuerdo sus palabras al final del Congreso de 2012: „Agustina, espero que vengas a estudiar a Alemania“... no sé si tendré la suerte, pero que me lo haya dicho, ya vale por sí sólo. Que descanse en paz, ingresando en aquella tiniebla divina, en aquel desierto silencioso, más allá de todo máximo y de todo mínimo, donde los opuestos coinciden.

 

Agustina Elena Marazzato

 


 

Prof. Dr. Klaus Reinhardt (19.5.1935 - 8.4.2014) is no longer with us. He passed away yesterday. A loss of a great scholar and a great human being. I‘ll write more later, but see the remembrance below from Harald Schwaetzer and Matthias Vollet for now. For tonight, I am sitting with the wonderful Latin-German edition of Cusa‘s De non aliud that he put out with Harald Schwaetzer and Jorge Machetta (Aschendorff Verlag, 2011), and reading his article, „Jesus Christus — Herz der cusanischen Theologie“ (MFCG 28).

 

Daniel P. O’Connel

 


 

Das ist sehr, sehr traurig! Prof. Reinhardt hat das Projekt der Cusanus-Oper (2007) mit großem Interesse, Neugier, Offenheit und spürbarer Freude unterstützt. Durch seine ruhige und von tiefem Wissen geprägte Führung des Cusanus-Instituts in Trier hat die Forschungsstelle nach meinem Dafürhalten eine echte „Blütezeit“ des Forschens, Edierens und der interdisziplinären Diskussion voll im Sinne des Nikolaus von Kues erleben können. Möge sich für ihn die Gottesschau jenseits der irdischen Gegensätze nun ereignen.

 

Peter Larsen